Eine Geschichte aus der Finsternis



 

Die fünf zum Tode verurteilten - Pestel, Sergej Murawjow, Rylejew, Michail Bestushew-Rjumin und Kachowski - wurden zur Richtstätte geführt. Man henkte sie, aber so grässlich unbeholfen, dass drei aus der Schlinge rutschten und noch einmal zum Schafott geführt werden mussten. Sergej Murawjow, der sich das Bein gebrochen hatte, lehnte es ab, gestützt zu werden, und Rylejew spottete: »Ich bin glücklich, zweimal für das Vaterland sterben zu dürfen. «
Ihre Leichen wurden in zwei Tröge gelegt, die mit ungelöschtem Kalk gefüllt waren, und auf der Insel Golodai begraben. Dort stand ein Posten, der keinen zu den Gräbern ließ. Ich kann bei dieser Szene nicht verweilen und sie genauer beschreiben, die Erinnerung schmerzt mich allzu sehr.
General Tschernyschow, später Graf und Fürst,

spazierte um die fünf Galgen herum, betrachtete

die Opfer durch seine Lorgnette und lachte.
Mein Mann verlor Titel, Vermögen und Bürgerrechte und wurde zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit sowie lebenslänglicher Verbannung verurteilt. Am 26. Juli schickte man ihn zusammen mit den Fürsten Trubezkaja und Obolenski, mit Dawydow, Artamon Murawjow, Jakubowitsch und den Brüdern Borissow8 nach Sibirien.“

[Zitat aus: Fürstin Maria Wolkonskaja,

Erinnerungen, St. Petersburg, 1904]

 Ende Dezember 1825. Vor der Peter-Pauls-Festung in Petersburg warten fünf Verschwörer auf ihre Hinrichtung. Die Dekabristen [Dezembristen] Michail Bestuschew-Rjumin, Pawel Pestel, Sergej Murawjow-Apostol, Kondrati Rylejew und Pjotr Kachowski.  Wie sie in meiner Geschichte erscheinen, erfahren Sie im Folgenden in einer Kurzfassung. Das Manuskript für einen Film hat 68 Seiten.

 

23. Juli 2014 - Eine neue Dokumentation
Dekabristen - Dokumentation 23.Juli 2014[...]
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Königsmörder

Eine Filmerzählung



 

 KÖNIGSMÖRDER ist eine Geschichte

über Mitvierziger. Sie sind erfolgreiche

Film-und Theaterakteure, waren bisher

Einzelkämpfer, mit einer großen Sehnsucht

nach Gemeinschaft. Mathilde und Jean Michel.

Marcial ist vor der argentinischen Militärdiktatur

geflüchtet. Michael kam als Neunzehnjähriger von

einem Wiener Gastspiel nicht in die DDR zurück.

Stephan, Olivier, Malik, auch Cyrill

stossen später dazu.

 

Wir befinden uns in der Pariser, Rue de la Bûcherie.

Jean Michel stöbert in der Buchhandlung

Shakespeare & Company. Er wird „magisch“ von

einem Buch des russischen Dichters Kondrati

Rylejew angezogen. Er setzt sich in ein Straßencafé

Rue de la Bûcherie 18, liest Gedichte Rylejews.

Sein Handy klingelt. Wir erfahren, dass er eine

neue Wohnung sucht. Geheimnisvoll vermittelt,

steht er Tage später in einem Atelier Rue de

la Bûcherie 19. Die ihm unbekannte Besitzerin,

Frau Catherine Laval,kennt [auch sehr seltsam]

seine Theater-und Filmarbeit.

 

In der Wohnung hängt zentral ein großes Bild

REGICIDE-KÖNIGSMÖRDER.

Fünf Männer in Ketten gelegt, warten auf die

Hinrichtung, unter ihnen ist auch Kondrati Rylejew.

Frau Laval erzählt, eine Gruppe Offiziere wollte

im Dezember 1825 in Russland den Zaren beseitigen

und eine Herrschaft nach dem Vorbild Frankreichs

errichten.Sie waren im Napoleonischen Krieg

bis Paris gekommen, lernten französische

Freiheitsideale kennen…

Madame Lavals Bedingung [sogar für eine

kostenfreie Vermietung] ist, er muss hier eine Gruppe

Gleichgesinnter versammeln, die Freiheitsideale

der Dekabristen entdecken, fortführen

und das Archiv in die Öffentlichkeit bringen.

Die alte Madame Laval ist eine Urenkelin des

Fürsten Trubezkoi und seiner Frau, einer Gräfin

Laval. Der führende Dekabrist Trubezkoi wurde

1825 für 23 Jahre nach Sibirien verbannt.

Wie viele andere Offiziersfrauen folgte sie ihm

in die Verbannung.Die Trubezkois flohen während

der Revolution 1918 nach Frankreich…

 

In der Folge holt Jean Michel seine Kollegen

Mathilde,Marcial, Michael, Olivier, Stephan,

Malik und später auch Cyrill in die Dekabristen-

wohnung.Vielleicht finden sie sich und bleiben

zusammen? Die bisherige Schauspielarbeit

wurde für sie zu einer Sackgasse.Jeder für sich

hat Erfolg, Geld und Abwechslung.

Sie verloren den Glauben an jede gesellschaftliche

Erneuerung.Sie spürten nicht mehr das dringende

Verlangen, ihre Zuschauer anzusprechen, schon

gar nicht, sie aufzuklären. Mit Frau Laval und den

Dekabristen fühlen sie in der Folge, eine neue

ihnen zunächst unheimlich erscheinende

schöpferische zweite Jugend. Frau Laval freut

sich über die „magische Gruppenzahl 7“.

 

Die Sieben machen sich zunächst mit den

Wegen und Zielen des Dezemberaufstandes 1825

vertraut. Jean Michel und seine Freunde mieten

das Atelier. Madame Laval ist glücklich.

Überraschend bietet sie der Gruppe ihr

Theatermanuskript nach Michail Bulgakows Roman

„Der Meister und Margarita“ an. „Der Satan

und sein Gefolge räumt in Paris auf. Wäre das

nichts für Sie?“ Sie nehmen den Vorschlag an.

Ihre Arbeit wird unglaublich interessant. Auch

wieder kaum zu glauben: Ohne jede Probleme

finden sie im Avantgardetheater Gennevilliers

[Pariser Außenbezirk] schnell Partner. Die Gruppe

entwickelt rasante Produktionszeiten. Marcial

inszeniert. Nur Michael bereitet unterdessen

für das TEATR STARY [Altes Theater]

im polnischen Kraków seine Inszenierung

„Böse Geister“ nach Fjodor Dostojewskis

Roman vor.Die Bulgakow-Proben beginnen

in Gennevilliers…

 

Letzter Abend in der Dekabristenwohnung vor

Michaels Abreise. Ungewöhnlich erregt erscheint

Madame Laval. Sie warnt Michael, er soll nicht

nach Polen fliegen.Die Gruppe amüsiert sich irritiert

über die seltsame alte Dame. Michael wird zwölf

Tage später erschossen auf einer Straße

am Krakówer Gartenring gefunden.

 

Die Gruppe erfährt das aus einer Boulevardzeitung.

Michael hatte wohl keine Verwandte?

Marcial, sein bester Freund, reist nach Polen.

 

Kraków im TEATR STARY lernt er Piotr, einen

der Hauptdarsteller aus „Böse Geister“ kennen.

Zusammen suchen sie die Polizei auf. Der ermittelnde

Offizier hat keine Tätererkenntnisse.

Marcials  „naher Freund“, der tote Michael, ist für

den Polizisten sofort der Schwule. Eisige Ablehnung.

 

Die homophoben Haltungen in Kraków führen

Marcial zu seinen folgenden Alleingängen.

 

Marcial erreicht mit der Hilfe Piotrs und der

Theaterleitung die Freigabe des Toten und

seine Überführung nach Paris.Im Nachlass

Michaels befindet sich dessen Akte des

ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit

der DDR, sie wurde ihm von der Berliner BStU nach

Kraków nachgesendet. Marcial liest sie, liest sie immer

wieder. Michael war als Schauspielstudent mit dem

Berliner Ensemble zu einem Gastspiel nach Wien

gefahren und nicht mehr zurückgekehrt.

 

Marcial erfährt, Michaels alter Schulfreund Gerald

Funk hatte ihn als „IM Klaus Werner“ bespitzelt.

Er wurde von einem Hauptmann Erhard Krambeer

dazu genötigt, Michael in die DDR zurückzuholen.

Funk bemühte sich, Michael lehnte eine Rückkehr ab.

 

Das TEATR STARY bietet Marcial die Übernahme

von Michaels Inszenierung an. Marcial kann

sich nicht entscheiden.

 

Beisetzungsfeier in Paris. Neben den Künstler-

freunden stehen auch zwei nicht zu ihnen

passende Männer am Grab. Sie verschwinden

danach sofort. Piotr aus Kraków erkennt

den Einen als einen „Funk“, oder so ähnlich.

Er erschien eines Abends im Krakówer Theaterclub.

Nach einer hitzig lauten Auseinandersetzung

schüttete Funk Michael ein Glas Bier ins

Gesicht und verschwand.

 

Eine Bulgakow-Probe in Gennevilliers:

Geheimpolizisten werden vom Satan und seinem

Gefolge genarrt. Marcials Tante meldet sich

per Telefon. Sie ist in Paris mit einer Gruppe

der argentinischen Erinnerungskommission

auf der Durchreise nach Ostberlin.

In der Berliner Stasiunterlagenbehörde

wollen die Argentinier Erfahrungen mit der

Aufarbeitung ihrer überwundenen

Militärdiktatur sammeln. Die Tante trifft unsere

Gruppe in der Rue de la Bûcherie. Marcial erzählt

ihnen von Michaels MfS-Akte,von Gerald Funk,

Erhard Krambeer u.a Bisher gibt es

immer noch keine Morderkenntnisse in Kraków.

Die Tante und die Freunde raten Marcial

mit nach Berlin zu fliegen. Stephan wird

die Proben im Theater Gennevilliers leiten.

 

Berlin:Zusammen mit unangenehm lautstarken

Touristen sehen die Argentinier im Lichtenberger

Stasi-Archiv den absurd riesigen Nachlass des

ostdeutschen Geheimdienstes…

Marcial fragt sich bis zur Administration der

Unterlagenbehörde in der Karl-Liebknecht-Straße

durch. Er trifft eine flüsternde Beamtin.

Nach einem bürokratischen Hin und Her vermittelt

sie eine Adresse „Krambeer &Funk – Immobilien“

in Berlin-Karow... Gerald Funk ist ein dürrer

verbitterter Mitvierziger. Zuerst „kalkweiß“ abweisend,

wird er zugänglicher, als Marcial nach Michaels Jugend

fragt. Er verabredet sich mit ihm nachmittags

vor der ehemaligen Buchhandlung in der

Karl-Marx-Allee, der früheren Stalinallee. Nach

Marcials Weggang kommt Erhard Krambeer vor.

Wie kann sich Gerald mit der argentinischen Tucke

verabreden? Funk,verbiestert, will es so…

 

Marcial und Funk vor der ehemaligen Karl-Marx-

Buchhandlung. Mit seiner Erzählung sehen

wir Rückblenden: Im Nachbarhaus, einem

“ sozialistischen Wohnungsbau“, wohnte die

Funktionärsfamilie Funk. Gerald ist ein Einzelkind.

Die Eltern sind Auslandskader der SED.

Eine Sechszimmerwohnung. Fahrstuhl,

Müllschlucker, Parkett, dunkles Mahagoni,

nach dem Muster „sowjetischer Mosfilm“ in

der Trümmerstadt Berlin. Eine monströse

Haushälterin mit Spitzelblick. Wir sehen ein

Essen mit den von einer Dienstreise heimgekehrten

Eltern Gerald Funks.

 

Gerald und Michael als Fünfzehnjährige. Kälte,

Desinteresse, routiniertes Lächeln. Schwarze

Zigarillo bei der Dame des Hauses. Cognac,

unterdrückte Eheprobleme…


Marcial und Funk gehen weiter zum ehemaligen

Kino Kosmos. Alfred Döblin hatte hier [in der

früheren Frankfurter Allee] seine Armenarztpraxis.

In der dahinterliegenden Richard-Sorge-Straße

wohnte Michael mit seiner Familie. Der Vater war

nach Westberlin geflüchtet und dort im Suff gestorben.

Die Mutter und ihre zwei Söhne lebten in einer

Zweizimmerwohnung mit Küche. Acht Geschwister

hatte die Mutter, alle wohnten sie in der Umgebung.

Ständig war eine Tante oder Cousine zu Besuch.

Lebhaft, laut. Michaels Mutter erarbeitete sich eine

mittlere DDR-Karriere, stets fröhlich interessiert.

Hier fühlte sich Gerald Funk zu Hause.

Er war „unsterblich“ in Michael verliebt…

 

Zurück in der Gegenwart verschließt sich

Funk wieder. Er muss gehen. Marcial bittet ihn

um ein weiteres Treffen.Widerstrebend läd ihn

Gerald Funk am Abend zum Essen in seine

Lichtenberger Wohnung ein.


„Plattenbauappartement“, ein Zimmer mit

Durchreiche zu einer winzigen Küche, sowie

eine Minidusche und Toilette. Funk kredenzt

Gebratenes. Marcial isst kein Fleisch.

Auf dem Wege zu der Frage ob Funk etwas mit

dem Mord Michaels zu tun hat, tritt der ehemalige

MfS-Offizier Erhard Krambeer auf.

Funk und sein damaliger Führungsoffizier leben

wie ein altes verbittertes Ehepaar zusammen.

Marcial wird von Krambeer rausgeekelt. Krambeer

schlägt Funk. Weinend will Funk wissen,

wie es kommt, dass der Argentinier so viel weiß,

obwohl Krambeer stets behauptete, er hätte seine

Stasiakten 1989 vernichtet? Krambeer rastet aus…

 

Marcial trifft seine Tante im „Kilkenny“ am

Hackeschen Markt. Er ist resigniert, glaubt aber nicht,

dass Funk etwas mit dem Mord zu tun hat. Die Tante

warnt ihn, er ist zu gutgläubig. Sie findet die

STASI-Unterlagenbehörde monströs.

Wie können Tausende von Mitarbeitern mit den

Drecksakten Geld verdienen? ...

 

Später Abend im spanischen „Hotel Meliá“

am Bahnhof Friedrichstrasse.Marcial ist ruhelos.

Er ruft Funk an. Krambeer ist am Telefon, legt

auf. Zornig ruft Marcial erneut, fragt Funk direkt,

ob er etwas mit dem Mord zu tun hatte?  

Warum kam er zu Michael nach Kraków?

Marcial droht Funk mit der Polizei. Der lässt

sich auf ein sofortiges Treffen in Marcials

Hotel ein. Funk und Krambeer kommen.

Krambeer setzt sich drohend beiseite.

Es stellt sich heraus, dass Michael und Gerald

Funk nach 1990 schon länger wieder Kontakt hatten.

Michael lud Funk nach Kraków ein. Als Funk im

Theaterclub erschien, war Michael mit Piotr in

einem intim scheinenden Gespräch und tat erstaunt.

Er konnte sich an die Einladung Funks nicht erinnern.

Marcial fragt, ob Krambeer damals sein Führungs-

offizier und heute sein Geliebter ist?

„Das geht Sie nichts an“, giftet Funk.

Marcial: „Haben Sie etwas mit dem Mord zu tun?“  

Funk:“Nein. Aber ich habe seinen Tod oft ersehnt.“

Gerald Funk als Mörder Michaels erscheint Marcial

trotzdem unwahrscheinlich.  

 

Zurück. In Paris, findet Marcial keine Arbeits-

konzentration für Bulgakow und die Freunde.

Sie sitzen in der Theaterkantine,sind reichlich

hilflos. Jean Michel meint, es wäre das Beste,

wenn Marcial wieder nach Kraków reist und

im STARY THEATER Dostojewskis „Böse Geister“

fortführt und dort versucht die Mordaufklärung

voranzutreiben.Marcial ist unsicher, das Schwulen-

feindliche in Polen stößt ihn ab.Er schiebt „wie soll

es mit Bulgakow weitergehen?“ vor.Mathilde schaltet

sich ein. Klar ist, er muss nach Kraków zurückkehren

Stephan macht die Regiearbeit gut, also keine Ausreden.  

 

Im Flugzeug liest Marcial Dostojewskis Roman.

Der Terrorist Werchowenski [im Theater Piotr]

erscheint ihm, er zitiert aus einem „Revolutions-

katechismus“.

 

Kraków. Der homophobe Polizeioffizier hat

immer noch keine neuen Morderkenntnisse.

Das Ensemble des Stary-Theaters ist erleichtert, …

begeistert sich schnell für Marcials Regiearbeit.

Gemeinsame Premieren der Dostojewski und

Bulgakow-Adaptionen in Kraków und Parid

werden ihr Arbeitsziel.  

Marcial im HOTEL ROSE, Uliza Jagiellonska.

Ein Tagtraum:

Sein Folterverhör. Buenós Aires in einem

Militärverlies…TV-Argentina. Ein kalter

Sprecher redet von 8.960 Verschwundenen.

Sie wurden u.a. aus Hubschraubern

ins Meer geworfen…

Später Abend, Marcial läuft über Krakóws 

Marktplatz. Frieden, Tauben, Touristen, der

Turmbläser von der Marienkirche kündet

23 Uhr…Marcial auf dem Platz vor der Bank,

Michaels Sterbeort.

 

Ganz in der Nähe steht Marcial dann vor

dem schwulen „BLUE XL-CLUB“ in der Uliza

Starowinska. Klingeln, mustern,10 € Eintritt.

Agnetha singt mit ABBA „The Day before you came“. 

Öde Stimmung.Marcial wird sofort als Fremder

erkannt. Eine „kurzgeschorene Halbglatze“ mit

ausgemergeltem Gesicht schmeißt sich an ihn ran.

Er spricht ein tadelloses französisch, ist

Rechtsanwalt, fast jeden Abend hier.

Kein guter Ort für Schwule wäre Kraków.

Die Katholische Kirche verbreitet ständig

Horror-Nachrichten. Jerzy heißt er. Marcial

fragt ihn,ob er von der Ermordung eines

deutschen Theaterregisseurs hörte.

Jerzy meint, der Deutsche traf sich hier

Abend für Abend mit russisch sprechenden

Schwarzhaarigen.Zuletzt brachten sie auch

eine „pferdegesichtige“ ältere Frau mit. Sie

umarmte weinend den Deutschen.

Die dunklen Männer fühlten sich im Club

durch die „schwüle Stimmung“ unbehaglich.

Einer von ihnen hatte sich wohl in einen

Barkeeper verguckt. Heute Abend wäre der

nicht hier. Nach dem Mord kommt der Kaukasier

immer wieder hierher.Er trinkt etwas, tuschelt

mit dem Barkeeper,verschwindet auf dem Klo.

Der Barmann folgt ihm. Nach kurzer Zeit verlässt

der Kaukasier eilig die Toilette, zieht sich die Hose

zurecht und verschwindet.

Nach einer Pause erscheint der Barmann

„zufriedenen Gesichts“.Rauchend übernimmt er

wieder die Bar von der Geschäftsführerin,

seiner Verlobten, die ihn liebevoll küsst…

Soweit die Erzählung Jerzys.

Bevor Marcial sich an der Bar erkundigen

kann, treten zwei Polizisten auf.

Ausweiskontrolle.

Marcial musste seinen Pass in der Rezeption

hinterlegen. Großes Theater. Jerzy,der Rechtsanwalt,

schaltet sich ein.Im Funkwagen fahren Marcial und

Jerzy in das Hotel Rose.Aufklärung, alles in Ordnung.

Marcial mit Jerzy in seinem Zimmer. Trinken,

Jerzy rückt näher,Marcial sieht auf Abstand.

Wann könnte er sich durch die Vermittlung

des Barmannes mit dem Kaukasier treffen?

Jerzy, ist zwar etwas eingeschnappt, er will das

Treffen bis zum nächsten Abend klären. Jerzy

geht. Marcial fühlt sich „mutterseelenallein“.

 

Ein Traum: Marcial umarmt Michael in einem

Gebüsch.Uniformierte überfallen und schlagen

sie.Die Uniformen sind auch Funk und Krambeer…

 

Marcial ruft voller Sehnsucht den verschlafenen

Jean Michel in Paris an. Marcial fragt, ob Jean Michel

nicht zwei Tage nach Kraków kommen könnte?

Jean Michel entschuldigt sich mit den komplizierten

Bulgakow- Proben [er spielt den Meister und

Jeshua Ha Nozri].Marcial nimmt seine Bitte zurück…

 

Nächster Tag, Probe im STARY THEATER.

Marcial erzählt dem Ensemble von der „Passaktion“.

Sie sprechen über das scheinbare Ende der

„sozialistischen“ Geheimdienste.

Er fragt die Akteure ob sie wüssten,

welche Akten ihre heutige „Staatssicherheit“

über sie führt? Sie haben keine Ahnung.

Auch Marcial hat sich bisher nicht um seine

Akten in Buenos Aires gekümmert.

Ist es nicht höchste Zeit, die versäumten

Nachforschungen parallel zu den Dostojewski –

und Bulgakow Inszenierungen in Kraków und

Gennevilliers einzuleiten, wenn notwendig, an

die Öffentlichkeit zu bringen? Die Akteure sind

alles andere als begeistert,sich mit der

Staatsmacht anzulegen. In ihrer Runde hat sich

bisher niemand als schwul oder lesbisch geoutet.

 

Jean Michel tritt überraschend auf.

Ein schönes Wiedersehen. Jean Michel hilft

Marcial, die Nachforschungsidee

bei den Kollegen durchzusetzen.Er will sie

auch in Gennevilliers vorantreiben.

Gekontert mit „Böse Geister“ – Szenen

sehen wir Mathilde,Malik, Cyrill und Olivier

mit Meldungen über die französische

Sicherheitsdatenbank "Edvige“…

Spaziergang während einer Probenpause

auf dem Krakówer Gartenring. Marcials Handy

meldet Jerzy.Der Barmann wäre  heute ab 17:00 im

BLUE – XL zu sprechen…

Nach einer schwierigen Probe der Haupt-

personen Stawrogin und Werchowenski,

in der Jean Michel erneut helfend

eingreift, sind Marcial und Jean Michel

mit Piotr als Übersetzer im BLUE – XL.

Nach zögernd langem Hin und Her

telefoniert der Barmann mit einem Murat

[wir sehen den verkrampften Murat in

einem schäbigen Asylbewerber-

Wohnheim in Gesellschaft anderer „Dunkler“].

Er wirkt ängstlich unsicher. Endlich sagt er, sie

könnten sich gegen 22:30 in „Friends Guest House“

Uliza Wrzesinska treffen…

 

Zurück zur Theaterprobe. Alicja,die

Darstellerin der Generalswitwe Stawrogina

[Mutter des Terroristen Nikolaj Stawrogin]

trägt vor. Sie schildert Zusammenhänge

in der Diktatur. Sie sagt: “Meine alte

Stawrogina bildet sich ein, sie hätte noch alles

in der Hand. Ihr Einfluss ist aber gleich Null.

Ihre Stadt versinkt in Terror, Mord und Nihilismus.

Wir müssen hier jede falsche Scham überwinden.

Heute ist die Gefahr eines neuen puritanischen

Extremismus im Gewand des „wahren Glaubens

“ groß.Fallen euch nicht die vielen jungen Männer

in Kutten auf? Früher waren ihre Väter vielleicht

kommunistische Funktionäre, oder beim Geheimdienst.

Die Söhne verstecken sich heute im Klerus.

Stellen wir uns dagegen“, sagt Alicja erregt.

Verblüffte Pause.

Die Frauen des Ensembles umarmen Alicja…

 

“Gasthaus der Freunde“, Uliza Wrzesinska.

Später Abend.Eine winzige Lobby. Murat, der

kleine drahtige Ingusche,wartet auf Marcial,

Jean Michel und Piotr. Murat ist irritiert, Piotr,als

Übersetzer, löst Murats Verschüchterung schnell.

 

Die folgende Erzählung Murats wird in

Film umgesetzt.Zum Erstaunen Marcials

berichtet er, Michael inszenierte 2004 im

Nationaltheater Inguschetiens [Nordkaukasus]

Brechts/ Weills „Dreigroschenoper“.

Murat spielte den Ganoven Trauerweidenwalter.

Michaels Regiemitarbeiterin und Aktrice

war damals die Chefregisseurin Madina

Chudakova.Ständige Auseinandersetzungen

mit der Regierung und dem Sicherheitsdienst.

Zu spät begriff die Administration den

anarchistischen Ansatz Brechts.

Nach Michaels Abreise wurde die

Inszenierung sofort abgesetzt.

Der „Anarchismus-Skandal“ wurde

Madina zugeschoben. Michael hatte

parallel einen Film für das Zweite Deutsche

Fernsehen gedreht, unter anderem mit Madina

im Interview. Sie sprach wenige sehr kritische

Sätze über die fatale politische Lage in

ihrem Land.Michael sendete ihr eine

Filmkopie.Sie zeigte den Film ihrem Ensemble

und wurde denunziert. Hausdurchsuchung,

Beschlagnahmungen,ihre fristlose

Entlassung folgten.Ein befreundeter reicher

inguschetischer Millionär bot ihr die

Chefredaktion in der kritischen Webzeitung

„Ingushetia.org“ an. Sie zog mit ihren drei

Söhnen nach Moskau.Erneute Durchsuchungen,

Verhöre, Gerichtsklagen des russischen

Geheimdienstes. Sie bat Michael um Hilfe.

Er lud sie und den Millionär  Issa 

zu einem Besuch nach Deutschland ein.

Dort berieten sie eine mögliche Emigration.

Das Problem waren ihre drei minderjährigen

Söhne.Issa war auch der Besitzer eines

inguschetischen Kindertanzensembles.

Michael suchte und fand Gastspielorte

in Tschechien, Deutschland,Belgien

und Polen. Issa finanzierte das Gastspiel.

Madinas Söhne wurden„Tänzer“. Sie traten

auch in Kraków auf.Hier war seit dem 1.Krieg

in Tschetschenien [1994] ein Hilfskomitée

„Komite wolny kawkaz“ aktiv. Es kämpft bis

heute gegen die russische Expansionspolitik.

Michael wurde nach seiner Ankunft

in den schwulen BLUE-XL Club gebeten,

er traf Madina. Was danach geschah, weiß

Murat nicht.Auf jeden Fall sorgte Michael dafür,

dass Madina und die Söhne in einem Bus nach

Paris fuhren. Seitdem wohnen sie in einem kleinen

Hotel weit draußen.Das „Komité wolny kawkas“

wird von Geheidiensten überwacht und infiltriert.

Der erschütterte Marcial [endlich eine Spur],

fragt nach Madinas Adresse oder Telefonnummer.

Murat wird eine Handynummer besorgen…

 

Nachts: Michael, Jean Michel und Piotr stehen

an der Mordstelle.Marcial überfällt Verzweiflung.

Jean Michel greift nach seiner Hand.

Piotr steht unbeholfen herum. Katzen, streunende

Straßenköter.Ein schwarzer VOLVO hält. Getönte

Scheiben. Nichts geschieht. Piotr geht auf das Auto

zu, er steht davor. Der VOLVO fährt

langsam davon. Die drei Männer, laufen eng

beieinander in Richtung Starowinska in die Nacht…

 

Nächster Morgen. Jean Michel ist nach Paris

zurückgeflogen. Probe im STARY THEATER.

Im Stück entwickelt der Polizeioffizier Blum

eine Theorie des „Staatsterrors“…

 

Eine Dame aus dem Theaterbüro tritt auf.

Das kaukasische Komitee rief an und hinterlegte

Madina Chudakovas Handynummer.

Pause. Marcial und Piotr erzählen dem

Ensemble das nächtliche Erlebnis

mit Murat. Marcial möchte Madina nicht von

hier aus anrufen. Abhörbefürchtungen.

Marcial bittet die Gruppe um zwei Tage

Urlaub nach Paris.Die Ensemblemitglieder

drängen ihn dazu. Der neu entstehende

Geist des Miteinanders muss uns auffallen…

 

Im Flugzeug liest Marcial erneut

Michaels Stasi – Akte.

 

Gerald Funk und Erhard Krambeer erscheinen…

Krambeer beschimpft Funk, er schaffte es nicht,

Michael in die DDR zurückzuholen…

Michael war überzeugt, die STASI steckt dahinter…

Marcial ist in Berlin zwischengelandet…

Berlin-Karow, „Krambeer & Funk – Immobilien“.

Gerald Funk scheint allein zu sein, er wirkt erschöpft.

Marcial will wissen, ob die Kontaktsuche nach 1989 von

Michael ausging? Nein. Funkt hätte eine Annäherung

gesucht. Warum? Michael war seine große Liebe.

Und Michael? Zunächst wollte er nicht,

dachte wohl, Funk wollte ihn in den

„neuen Zeiten“ benutzen. War das so, fragt Marcial?

Krambeer tritt aus dem Hintergrund auf.

Krambeer [aggressiv]:“ Pass mal auf, argentinische

Schwuchtel. Verpiss dich ganz schnell und tauche

hier nie wieder auf! Verstehen wir uns?“

Marcial: „Und wenn nicht?“.

Krambeer will angreifen. Marcial legt Krambeer

in einem blitzschnellen Überwurfgriff flach.

Marcial wirft Funk seine Visitenkarte zu und geht.

Krambeer ist Jahrgang 59. Funk will ihm aufhelfen,

wird weggestoßen. Krambeer ist oben, geht

drohend auf Funk los. Krambeer [Funk imitierend]:

“Er war meine große Liebe… Falsche Sau.“…

 

“Meister & Margarita“ - Probe in Gennevilliers.

Stephan arbeitet mit Cyrill, dem neuen Meister

Voland [Satan] und Baron Maigel, einem

berüchtigten Spitzel im„Ball des Satans“.

Maigel wird vor Margarita[Mathilde]

theatralisch erschossen.Sein Blut fließt in eine

goldene Schale. Voland fordert

Margarita auf, die Schale auszutrinken.

 

Marcial tritt auf. Mathilde:

“Warum bist Du hier? Ist etwas passiert?“

Im Folgenden erleben wir das Telefongespräch

Marcials mit Madina, übersetzt von Malik.

Sie nimmt Marcials Einladung sofort an…

 

Unkonzentrierte Fortsetzung der Probe

bis zum Erscheinen Madinas…

Margarita[Mathilde] hat die Prüfung

Meister Volands [des Satans] bestanden…

Madina Chudakova, eine beeindruckende

Endvierzigerin, tritt auf. Marcial bittet sie,

an der Probe teilzunehmen, sie hätten

wenig Zeit [immer übersetzt von Malik].

Madina ist gern dabei, so lange wäre sie

schon von der Schauspielarbeit ausgesperrt.

Mathilde hat Schwierigkeiten, vor und während

des Satansballes nackt auf der Bühne

zu agieren. Das ist die Bedingung des Satans.

Mathilde greift zornig die Kollegen an.

Keiner hat ihr bisher einen brauchbaren

Vorschlag gebracht. Madina erinnert Mathilde

an die „nackten Kleider“ der alten Marlene

Dietrich. Vielleicht ist das ein Weg?Madina

wird schnell zu einem "Ensemblemitglied" …

Abend in der Rue de la Bûcherie 19.

Das gesamte Ensemble drängt sich in der

„Dekabristen – Wohnung“. Jean Michel führt

Madina und Interessierte herum.

 

Madina erzählt von Alexander Puschkin, dem

Lieblingsdichter Stalins und nachfolgender

Bonzen.Als Kinder mussten sie ganze Poeme

und Gedichte auswendig lernen. Puschkin war

ein Freund der Dekabristen, wurde vom Zaren

in den Nordkaukasus verbannt.

Madina sagt ein Gedicht Puschkins. Mitten im

Text tritt  überraschend Catherine Laval auf…

 

Endlich erzählt Madina [in Filmszenen

aufgelöst]:Sie und der inguschetische

Millionär Issa waren während ihres Brüsseler

Gastspieles im Europäischen Parlament.

Sie schilderten Abgeordneten die verheerende

Menschenrechtslage im Nordkaukasus.

Auch hier fühlten sie sich vom Geheimdienst

überwacht. Zurückgekehrt nach Kraków,trafen

sie sich mit Michael in dem schwulen  Club.

 

Madina:“Wir kamen aus dem Club. Issa und

sie verabschiedeten Michael. Auf der Ringstraße

raste ein schwarzer VOLVO heran.

Geheimdienstmänner versuchten mich und Issa

zu kidnappen. Eine Gruppe angetrunkener Polen

verhinderte das. Michael besorgte früh am

Morgen Busfahrkarten.Der nächste Bus fuhr

nach Paris.So landeten meine Söhne

und ich in Frankreich.“

 

Der erregten Madina droht eine Krise.

Frau Laval und Mathilde stehen ihr bei.

Dann setzt Madina ihre Erzählung fort.

In Paris erfuhr sie,dass sich Michael und

Issa noch am gleichen Abend im „Haus

der Freunde“ trafen. Ob Murat ein Spitzel ist,

weiß sie nicht. In der Mordnacht müssen

Michael und Issa in der Uliza Josef Dietla

erneut von Geheimdienstmännern

überfallen worden sein. Sie wollten Issa

entführen. Michael versuchte das zu

verhindern.Sie erschossen ihn und

schleiften Issa mit.Tage später wurde

er ermordet vor dem Zentralkrankenhaus

im inguschetischen Nasran gefunden.

Issa traf sich vorher mit kaukasischen

Emigranten.Ihnen sagte er, dass er sich

danach mit dem„guten Deutschen“

verabredete, der in Nasran die hartumkämpfte 

„Dreigroschenoper“ inszenierte.

Das Unangenehme wären auch für Issa

die schwulen Treffpunkte gewesen,

so erzählte er. Er konnte sich kaum daran gewöhnen“…

 

Stefan will wissen, ob Madina bei der

französischen Polizei war?

Sie hätte alles der Einwanderungsbehörde

geschildert. Die Reaktion ist bis heute eine

verstärkte Bewachung ihres Hotels.

Es wäre nur ihr Verdacht, meinte die Behörde.

Für eine Entführung Issas gibt es keine Beweise.

Issas Einreiseland war Belgien. Wie er nach

Inguschetien ausreiste ist unbekannt. Somit ist

auch unbekannt,wie und vom wem Michael

in Kraków erschossen wurde,

so sagte die Behörde…

Langes Schweigen. Frau Laval versucht,

die Stimmung zu heben…Madina rezitiert

leise,übersetzt von Malik,

einen Vers Alexander Puschkins:

 

„Täuscht das Leben dich, verzage,

Zürne nicht, so weh es tut!

Fass am Trauertage Mut:

Glaub es kommen Freudentage.

Zukunft unser Herz erfüllt,

Leid nimmt Gegenwart gefangen:

Alles ist so rasch vergangen…“

 

Premiere von „Böse Geister“

nach Fjodor Dostojewskis Roman

im TEATR STARY Kraków.

Das Schlussbild.

 

Iwan Schatow widersetzte sich den

Terroristen.Um die Gruppe enger

„zusammen zu schweißen“

hatten sich Stawrogin und Werchowenski

die Ermordung Schatows ausgedacht.

So geschieht es. Die Szene steht still.

Schlagartiges Licht auf der Bühne und

im Zuschauerraum. Das Ensemble

erscheint und tritt nach vorn,

Marcial in ihrer Mitte.

 

Er schildert,kalt übersetzt von Piotr,

die Morde Michaels und die Entführung

Issas aus ihrer Stadt.Er fordert die

Öffentlichkeit auf, die europäischen

Behörden zu bedrängen, endlich

Ermittlungen gegen die feigen

Hintermänner, „ich meine den russischen

Geheimdienst“,aufzunehmen.

Marcial:"Ich fordere ihren Geheimdienst

auf,gesammelte Daten gegen„Außenseiter“

und Ausländer zu öffnen und Aktionen

der Rechtsstaatlichkeit gegen jede Art

von Diskriminierung in jeder Form zu

unterstützen.“…

 

Zur gleichen Zeit im „Theatre 2 Gennevilliers“.

Premiere von „Der Meister und Margarita“

nach Michail Bulgakows Roman.

Die Hinrichtung Jeschua Ha Nozris den

wir als Jesus von Nazareth kennen…

Ein schwarzer Vorhang senkt sich schnell.

Helles Licht auf der Bühne und im Zuschauerraum.

 

Das Ensemble tritt vor. Mathilde als

Margarita in einen schwarzen Kittel über

dem "nackten Kleid" beginnt mit dem Text,

den wir durch Marcial und Piotr schon

kennenlernten…

 

[Kurzfassung eines 40-seitigen Textes]

SHAKESPEARE & COMPANY in Paris

 

Hier beginnt  meine Filmerzählung

 

KÖNIGSMÖRDER / REGICIDES

 

Mit 40 Seiten folgt mein Text:

REGICIDES / KÖNIGSMÖRDER
REGICIDES.pdf
PDF-Dokument [742.0 KB]

TEATR STARY in Kraków

THEATRE 2 in Gennevilliers

Es folgen meine Materialien DIE BESUCHER

Nikolaj STAWROGIN meine Hauptfigur

aus Fjodor Dostojewskis Roman DIE DÄMONEN

von Ilja Glazunow

Es folgen drei Anhänge mit:

1. Materialien

2. Dem neuen Beginn des Stückes

3. Der Stücktext DIE BESUCHER

1. Materialien für DIE BESUCHER
Die Besucher.pdf
PDF-Dokument [52.7 KB]
2, Der neue Beginn des Stückes
Die Besucher Titel.pdf
PDF-Dokument [140.3 KB]
3. Der Stücktext DIE BESUCHER
Die Besucher ganzes Stück 2.pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]

DIE DÄMONEN

Ansicht von Ilja Glazunow

Willkommen auf

meiner Website!

Ihr Interesse für meine

anderen Seiten würde

mich freuen.

Peter Krüger